Agroforstsysteme (AFS)

Agroforst beschreibt nicht etwa “wütende Bäume”, sondern ist ein Begriff, der aus dem englischen geprägt (von “Agroforestry”), eine kombinierte Landnutzung von Agrarflächen und Forstelementen beschreibt.  Dabei wird die Nutzung von mehrjährigen Gehölzen (Sträucher oder Bäume) mit einer sogenannten Unternutzung kombiniert. Für die Unternutzung können verschiedene Ackerbausysteme, Gemüsebau und Sonderkulturen oder auch die Viehwirtschaft und Tierzucht in Frage kommen.

Klassisch heißen diese Systeme im Deutschen auch Baumfeldwirtschaft oder Waldweiden.  Auch die althergebrachten Kulturelemente der Knick- & Heckenwirtschaft, sowie die Streuobstwiesen lassen sich als AFS bezeichnen.

Junges Agroforstsystem in der Schweiz, Foto: Agrosope, Gabriela Brändle
Junges Agroforstsystem in der Schweiz, Foto: Agrosope, Gabriela Brändle

AFS bieten neben der multidimensionalen Nutzung der Fläche, eine Reihe von Ökosystemdienstleistungen, die je nach Standort entscheidende Produktionsvorteile geben.

An dieser Stelle folgen hier bald mehr Informationen.​
bis dahin besuchen Sie auch gerne die offizielle Seite des Deutschen Fachverbandes für Agroforst (DeFAF) für weitere Informationen.
"The one who plants trees, knowing that he will never sit in their shade, has at least started to understand the meaning of life." --- "Diejenigen, die Bäume pflanzen - auch wenn sie wissen, dass sie nie in ihrem Schatten sitzen werden - die haben wenigstens angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen."
Rabindranath Tagore
Philosoph